Der Fußball im Wandel der Zeit

Bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus wurde in China mit Cuju ein Spiel gespielt, welches dem Fußball in seinen Grundzügen ähnelte. Man ist sich jedoch recht sicher, dass es sich dabei um ein militärisches Ausbildungsprogramm gehandelt haben muss.

Dagegen wurde der Fußball, wie wir ihn heute kennen, um das Jahr 1848 herum von britischen Studenten an der Universität in Cambridge erfunden, welche unter anderem die ersten Regeln verfassten. Aus diesem Grund gilt England noch bis heute als Mutterland des Fußballs, auch deshalb, weil dort in London im Jahre 1863 mit der FA der erste nationale Fußballverband gegründet wurde.

Die Veränderungen des Fußballs im Laufe der Zeit

Eine der ersten Regeländerungen war die im Jahre 1866 neu eingeführte Abseitsregel und zudem wurden zu dieser Zeit auch Eckbälle und Freistöße dem bisherigen Regelwerk hinzugefügt. 1970 wurde dann die Anzahl der Spieler im Fußball auf Elf begrenzt und heute existiert sogar ein Video-Schiedsrichter, durch den strittigen Szenen im Nachhinein korrigiert werden können.

Der Video-Schiedsrichter

Dabei sorgt der erst kürzlich eingeführte Video-Schiedsrichter immer wieder für hitzige Diskussionen, auch da es mitunter ziemlich lange dauert, bis dieser eine Entscheidung getroffen hat. Daher kritisieren einige Fußball-Fans bereits jetzt, dass der Video-Schiedsrichter dem Fußball einen wichtigen Teil seiner Emotionalität entziehen würde. Allerdings waren es zuvor genau diese Fans, welche mit ihrer Kritik an den Schiedsrichtern überhaupt dazu beigetragen haben, dass der Video-Schiedsrichter im Fußball eingeführt wurde. So beschweren sich diese Fans momentan darüber, dass Fehlentscheidungen, die durch den Schiedsrichter getroffen wurden, im Nachhinein vom Video-Schiedsrichter korrigiert werden können, womit diese gleichzeitig die höhere Gerechtigkeit kritisieren, die sie noch zuvor gefordert haben.

Doch es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass sich die FIFA und die UEFA mit der Zeit dafür entscheiden, den Video-Schiedsrichter wieder abzuschaffen und so müssen die Fans nun mit den Folgen ihrer zuvor geäußerten Kritik leben.